Sommer, Sonne, Speisenlogistik – Hitze als Herausforderung

Caterer von Junior-Serve belädt an einer Hebebühne eines Lieferwagens einen Edelstahl-Speisentransportwagen vor einer Kita.

Wenn das Thermometer steigt, gerät die Verpflegung in Kitas und Schulen unter Druck: Wie kommt das Essen sicher gekühlt bei den Kindern an?

Der Transporter steht vor der Kita, die Hecktüren sind geöffnet, die Sonne brennt vom Himmel. Der Caterer lädt die Speisentransportbehälter zügig ein und aus, denn er darf keine Zeit verlieren. Er weiß: Bei 32 Grad zählt jede Minute, um die Qualität der Speisen zu erhalten.

Im Sommer verschiebt sich der Fokus in der Kita- und Schulverpflegung deutlich: Statt Warmhalten steht die zuverlässige Kühlung im Mittelpunkt. Salate, Desserts, Joghurts oder Obst müssen durchgehend im sicheren Temperaturbereich bleiben. Schließlich können Unterbrechungen der Kühlkette die Lebensmittelhygiene beeinträchtigen und gesundheitliche Risiken nach sich ziehen. Gleichzeitig verändern sich die Abläufe. Wege werden länger, etwa zu Außenbereichen oder temporären Ausgabestellen bei Schulfesten. Ausflüge brechen feste Strukturen auf, wodurch Standzeiten entstehen.

Was der Speisentransport im Sommer leisten muss

Vom Befüllen der Behälter in der Küche bis zur Ausgabe in Kita oder Schule braucht es Transportlösungen mit zuverlässiger Isolierung, die auch bei hohen Außentemperaturen stabile Bedingungen schaffen.

Genauso wichtig ist eine nachvollziehbare Temperaturüberwachung als Bestandteil des Hygienekonzepts. Verantwortliche müssen jederzeit belegen können, dass Vorgaben eingehalten wurden. Systeme, die eine einfache Kontrolle und Dokumentation unterstützen, erleichtern hier den Alltag.

Neben der Temperatur spielt die hygienische Ausführung der Behälter eine Rolle. Glatte, gut zu reinigende Flächen und eine Konstruktion, die Verunreinigungen vorbeugt, sind Voraussetzung für einen sicheren Betrieb.

Mitarbeiter schiebt einen grauen B.PROTHERM-K-Kunststoffbehälter durch einen Flur in einer Schule.

B.PROTHERM K – der Klassiker im Speisentransport

Die B.PROTHERM-K aus hochwertigem Polypropylen sorgen dafür, dass kalte Speisen kalt bleiben und ihre sensorische Qualität behalten, selbst wenn die Sonne brennt oder der Transport länger dauert als geplant.

Isolierung im Praxistest

Ausschlaggebend sind zwei Faktoren: der doppelwandige Kunststoff-Korpus und die Isolierung aus FCKW-freiem PUR-Schaum. Zusammen bewahren sie die Temperatur zuverlässig über viele Stunden – bei Kaltspeisen steigt sie um maximal 0,5 Grad pro Stunde (Ausnahme: BPT 160 K).

Wie belastbar diese Isolierung unter Normbedingungen ist, zeigt die Prüfung nach DIN EN 12571: Kalt eingefüllte Speisen mit 3 Grad dürfen danach innerhalb von drei Stunden auf maximal 7 Grad ansteigen. Der BPT 620 etwa unterschreitet diesen Grenzwert deutlich und liegt nach drei Stunden noch bei 3,75 Grad.

Liniendiagramm zum Temperaturverlauf kalter Speisen über 180 Minuten: DIN-EN-12571-Grenzwert von 7,0 °C im Vergleich zum BPT620 K mit 3,75 °C.

Weitere Features

Die B.PROTHERM K sind erhältlich als Toplader, Frontlader, unbeheizt, beheizbar, regelbar, in fünf Größen.

Glatte, fugenarme Oberflächen lassen sich schnell und rückstandsfrei reinigen.

Aus tiefgezogenem Kunststoff hergestellt, sind die Modelle leicht zu tragen – praktisch, wenn es bei Hitze schnell gehen muss.

Geöffneter B.PROTHERM-K-Behälter mit eingesetzter eutektischer Kühlplatte und Gastronorm-Behältern.

Extra-Tipp

Für besonders lange Transporte oder Ausflugstage ohne Stromanschluss sorgt die eutektische Platte als Zubehör für die Modelle BPT 420 K und BPT 620 K für zusätzliche passive Kühlung im Behälter. Die Platten sind gastronormgerecht und stehen wahlweise in den Varianten -3 Grad oder -12 Grad zur Verfügung (Prüfung unter Normbedingungen. Die Werte können in der Praxis je nach Arbeits- und Umgebungsbedingungen abweichen).

Mehrere B.PROTHERM-E-Edelstahl-Transportwagen unterschiedlicher Größe auf Rollen.

B.PROTHERM E – maximale Hygienesicherheit, zukunftsfähige Digitalisierung

Sobald Speisen innerhalb der Einrichtung verteilt oder zwischengelagert werden, kommt der B.PROTHERM E aus Edelstahl zum Einsatz.

Kühlung im Detail

Ausschlaggebend ist die Kombination aus aktiver Kühlung und Isolierung. Umluftgekühlte Modelle sind gradgenau von +2 °C bis +10 °C regelbar, passend etwa für Salate, Desserts oder Milchprodukte. Ein neues Luftführungskonzept verteilt die Kälte gleichmäßig im gesamten Innenraum.

Der doppelwandige, isolierte Korpus samt Tür verhindert zusätzlich unnötigen Temperaturverlust bei Standzeiten. Als Kältemittel kommt das umweltfreundliche Propan R290 zum Einsatz, das auch im Dauerbetrieb an heißen Tagen energieeffizient arbeitet.

Für längere Standzeiten oder Situationen ohne Stromanschluss bietet die eutektische Platte als Zubehör eine zusätzliche passive Kühloption für den B.PROTHERM E.

Weitere Features

Breite Auswahl aus 23 Transportbehältern in verschiedenen Ausführungen: neutral, mit Umluftheizung, mit Umluftkühlung, als Duo-, Kombi- oder als Undercounter-Modell

Tiefgezogene, fugenarme Sickenwände lassen sich schnell reinigen, wichtig bei erhöhtem Hygienerisiko durch Hitze

Ergonomische Schiebegriffe und Komfort-Türöffnung erleichtern das Handling, wenn parallel mehrere Aufgaben anfallen

Drei B.PROTHERM-E-Edelstahlwagen nebeneinander in einer Großküche.

Nachweis per Software: QMSpot

Gerade in Phasen mit stark schwankenden Standzeiten wird die lückenlose Dokumentation zur zentralen Frage. Über die optionale Anbindung an QMSpot werden Temperatur- und Standzeitdaten des B.PROTHERM E automatisiert per Sensorik erfasst und zentral gespeichert, statt über Papierlisten oder nachträgliche Einträge gepflegt zu werden.

Aus diesen Daten entsteht eine durchgängige, revisionssichere HACCP‑Dokumentation – von digitalen Checklisten bis zu auskunftsfähigen Nachweisen für Audits –, sodass Verantwortliche mit deutlich reduziertem manuellen Aufwand belegen können, dass Kühlketten auch an hoch frequentierten Tagen, etwa im Sommer mit wechselnden Ausgabesituationen, eingehalten wurden.

Mit der Kombination aus isolierten Kunststoffbehältern, aktiv gekühlten Edelstahlwagen, passenden eutektischen Platten und der digitalen Erfassung per QMSpot entsteht ein durchgängiger Prozess: von der Befüllung in der Küche über den Transport bis zur Ausgabe. So können Verantwortliche auch an heißen Tagen und bei besonderen Anlässen wie Schulfesten oder Ausflügen sicherstellen, dass Kühlketten eingehalten werden.

Nehmen Sie Kontakt auf.

Die Experten von JUNIOR-SERVE stehen Ihnen beratend zur Seite, gerne auch bei einem Vor-Ort-Termin in Ihrer Einrichtung.

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