Welche warmen Gerichte mögen Kinder in Schule und Kita besonders gern? Eine regionale Auswertung aus Mecklenburg-Vorpommern liefert spannende Einblicke. Die Ergebnisse bieten wertvolle Anhaltspunkte für Verantwortliche in Bildungseinrichtungen und Cateringbetrieben
Es ist eine Frage, die sowohl Caterer als auch Verantwortliche in Kitas und Schulen täglich beschäftigt: Welche Speisen stehen bei den Kids besonders hoch im Kurs? Denn ein Gericht, das von vielen abgelehnt wird, bedeutet nicht nur eine Verschwendung von Ressourcen, sondern auch Frust auf beiden Seiten.
Orientierung bietet dazu eine aktuelle Studie von „VielfaltMenü“. Das Cateringunternehmen hat rund 1,16 Millionen Essensbestellungen aus Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern ausgewertet. Auch wenn die Ergebnisse regional erhoben wurden: Es lassen sich daraus typische Muster erkennen, die für die Verpflegungssituation bundesweit relevant sind.
Klassische Bodenständigkeit ist in der kindlichen Speisenversorgung der Hit
Die Ergebnisse zeichnen ein spannendes Bild: Auf den vorderen Plätzen landen bodenständige, gar nostalgische Klassiker, die oft auch im häuslichen Alltag eine Rolle spielen.
Welche Faktoren die Akzeptanz von Speisen in Kita und Schule bestimmen
Aus den Daten lassen sich mehrere Muster ableiten, die deutlich zeigen, welche Einflüsse bei Kita- und Schulkindern eine große Rolle spielen:
Vertraute Aromen geben Sicherheit.
Kinder greifen bevorzugt zu Gerichten, die sie aus dem Familienalltag kennen. Überraschende Geschmacksnoten oder ungewohnte Zutaten führen schneller zu Ablehnung.
Milde Würzung setzt sich durch.
Keines der Top-10-Gerichte ist stark gewürzt. Sanfte, runde Geschmacksprofile funktionieren besser als intensive oder stark variierende Aromen.
Weiche, gleichmäßige Konsistenzen werden bevorzugt.
Ob Pfannkuchen, Kartoffelbrei, Milchreis oder Pasta – viele Favoriten haben eine weiche Textur, die Kindern das Essen erleichtert und als angenehm empfunden wird.
Eindeutig erkennbare Komponenten schaffen Vertrauen.
Kinder möchten sehen, was auf dem Teller liegt. Nudeln mit Soße oder Kartoffelsuppe mit klaren Zutaten sind leichter zu akzeptieren als Mischgerichte, bei denen man nicht sofort erkennt, was enthalten ist.
Süße Hauptgerichte haben weiterhin ihren festen Platz.
Milchreis und Grießbrei zeigen: Süße Speisen bleiben bei vielen Kindern beliebt, auch wenn aus ernährungswissenschaftlicher Sicht eine ausgewogene Einbindung wichtig bleibt.
Pasta ist der unangefochtene Favorit.
Fünf der zehn Gerichte sind Nudelvarianten. Sie sind neutral im Geschmack und sättigen gut.
Soßen spielen eine zentrale Rolle.
Viele der beliebtesten Gerichte basieren auf einer Kombination aus Grundkomponente und Soße. Soßen sorgen für Geschmeidigkeit, verbinden die Einzelzutaten und machen Gerichte für Kinder leichter zugänglich.
Fazit
Für die Menüplanung heißt das vor allem, realistisch zu bleiben. Klassiker wie Nudeln, Milchreis oder Eiergerichte geben vielen Kindern Orientierung und schaffen Akzeptanz. Gleichzeitig bieten sie eine gute Grundlage, um schrittweise mehr Vielfalt einzubauen – etwa durch leicht abgewandelte Soßen, zusätzliche Gemüsebeilagen oder unterschiedliche Zubereitungsarten. So bleibt der Speiseplan vertraut genug, um Sicherheit zu geben, öffnet sich aber langsam für neue Geschmacksrichtungen und ernährungsphysiologisch sinnvollere Varianten.
Die Experten von JUNIOR-SERVE stehen Ihnen beratend zur Seite, gerne auch bei einem Vor-Ort-Termin in Ihrer Einrichtung.
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